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07.11.2017

DVB-T2 HD geht in die nächste Runde: Ab 8. November 2017 auch in den Großräumen Dresden, Freiburg, Kassel und Koblenz hochauflösendes terrestrisches Fernsehen

DVB-T2 HD ist in Deutschland seit Ende März 2017 verfügbar – zumindest in den größten Ballungsräumen. Jetzt geht das neue hochauflösende terrestrische Fernsehen in die nächste Runde: Ab dem 8. November startet die Verbreitung zusätzlich in den Regionen Dresden, Freiburg, Kassel und Koblenz. So haben auch dort hunderttausende Menschen in Zukunft die Möglichkeit, Full HD TV per Zimmerantenne zu empfangen. Gleichzeitig endet in diesen Regionen zum 8. November die Ausstrahlung des bisherigen, geringer auflösenden DVB-T.

Full HD per Zimmerantenne – mit der richtigen Hardware

In den betreffenden Regionen sind dann bis zu 40 öffentlich-rechtliche und private TV Sender empfangbar – wenn die Hardware mitspielt. Großen Einfluss hat in diesem Zusammenhang die Antenne, denn sie ist quasi das Nadelöhr, durch welches das Signal als allererstes muss. Wer besten Empfang will, sollte auf Qualität setzen. Die Stiftung Warentest hat in einem großen Vergleichstest ein eindeutiges, objektives Urteil gesetzt. Die DVB-T2 HD Antenne Scope Vision von Oehlbach lieferte Bestnoten in allen Bereichen und wurde folgerichtig zum Testsieger gekürt. Zur UVP von nur 49,99 Euro erhalten DVB-T2 HD Empfänger hier die bestmögliche Signalqualität. Worauf beim DVB-T2 HD-Um- oder Einstieg noch zu achten ist, erläutern wir in den folgenden Absätzen.

Welche Vorteile bietet DVB-T2 HD gegenüber DVB-T?

DVB-T2 HD ermöglicht den Empfang von HDTV-Programmen per Zimmer-, Außen- oder Dachantenne. Mit dem neuen Standard ist die Ausstrahlung von terrestrischen Programmen mit bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln möglich. Das entspricht der fünffachen bisherigen DVB-T-Auflösung. Insgesamt sollen 40 verschiedene öffentlich-rechtliche und private Programme empfangen werden können. 

Kann ich das normale DVB-T weiterhin empfangen?
Der bisherige normale DVB-T-Sendebetrieb wird in der Regel dort, wo die Umstellung auf DVB-T2 HD vollzogen wird eingestellt und die SD-Programme (SD = Standard Definition) werden abgeschaltet. Ab dem Zeitpunkt ist kein Empfang mehr mit der bisherigen Hardware (DVB-T-Receiver) möglich. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Wer bereits jetzt zu neuen DVB-T2 HD-Empfangsgeräten greift (Receiver oder Antennen), kann damit sowohl DVB-T2 HD als auch das normale DVB-T empfangen. Regionen, die noch keinen DVB-T2 HD Empfang haben, werden in der Regel weiter mit DVB-T versorgt (soweit das bisher der Fall war) Einen Überblick der aktuellen Empfangssituation bietet die Webseite http://www.dvbt2hd.de/regionen. Alternativ lässt sich auch ein Empfangscheck für eine konkrete Postleitzahl durchführen: http://www.dvbt2hd.de/empfangscheck

Was kostet DVB-T2 HD?

Der Empfang der öffentlichrechtlichen Programme per DVB-T2 HD ist kostenlos und soll das auch bleiben. Die privaten Sender sind nach Ablauf der Übergangsphase nun nur noch kostenpflichtig zu empfangen. Es fallen hier Gebühren von 5,75 Euro pro Monat beziehungsweise 69,00 Euro jährlich an. Eine Übersicht der aktuellen und geplanten DVB-T2 HD-Programm gibt es hier: http://www.dvbt2hd.de/programme

Was muss ich beachten?

Wer DVB-T2 HD empfangen will, muss darauf achten, dass sein Empfangsgerät genau diese Bezeichnung trägt. Steht dort nur DVB-T2 (ohne ‚HD’), funktioniert dieser Receiver in Deutschland wahrscheinlich nicht. Käufer können sich an dem grünen DVB-T2 HD-Logo oder am freenet.tv-Logo orientieren. Wer zudem die Privatsender empfangen möchte, sollte beim Receiver-Kauf darauf achten, dass das Empfangsgerät einen CI-Schacht besitzt. Dieser ist nötig, um das entsprechende CI-Entschlüsselungsmodul aufzunehmen. Es gibt auch Receiver, welche die entsprechende Technologie bereits integriert haben. Diese sind in der Regel mit dem freenet.tv-Logo gekennzeichnet. Weiter Informationen gibt es hier: http://www.dvbt2hd.de/geraete.   

Was ist bei der Wahl der Zimmerantenne zu beachten?

Die Idee hinter dem terrestrischen Fernsehen ist es, eine Vielzahl von Programmen einfach und möglichst per Zimmerantenne empfangbar zu machen. Dies funktioniert für DVB-T2 HD derzeit vor allem in den großen Ballungsräumen, soll in Zukunft aber flächendeckend möglich sein. Bei der Wahl der Antenne gibt es dabei einige Punkte zu beachten: Bei schlechten Empfangssituationen ist ein integrierter Signalverstärker sinnvoll. Dieser sollte allerdings regel- und auch komplett abschaltbar sein, denn ein gutes Signal kann durch eine unnötige Verstärkung Qualitätseinbußen erfahren.

Woher bekomme ich eine DVB-T2 HD Antenne?

Oehlbach bietet in seinem Sortiment eine breite Auswahl von Antennen für unterschiedliche Einsatzzwecke an: http://www.oehlbach.com/de/home-cinema/dvb-t-antennen/

Die Scope Vision (UVP 49,99 Euro) ist extrem kompakt und äußerst flexibel bezüglich Aufstellung oder Anbringung und wurde außerdem von der Stiftung Warentest im Rahmen eine großen Vergleichstest zur besten DVB-T2 HD Antennen gekürt.

Scope Max (UVP 69,99 Euro) bietet nicht nur exzellenten DVB-T2 HD-Empfang sondern ist mit ihrem Carbon-Look zugleich stylishes Designelement. 

Die Digital Flat 2.5 (UVP 89,00 Euro) besticht durch perfekten Empfang ohne lästiges Ausrichten und eignet sich mit ihrem extrem rauscharmen Verstärker auch für schwierige Empfangssituationen.  

Die XXL Razor Flat (UVP 99,00 Euro) schließlich ist das unbestrittene Flaggschiff im Oehlbach Antennen-Portfolio: Nur wenige Millimeter dick verschwindet das 5-Sterne-Produkt unauffällig hinter dem Fernseher oder einem anderen Möbelstück und bietet gleichzeitig erstklassigen terrestrischen Empfang. Die Stromversorgung kann dabei direkt via USB-Port vom Fernseher aus erfolgen.

Quellen (Oktober 2017):

http://www.dvbt2hd.de/ 

https://www.freenet.tv/ 

Bildmaterial:

Oehlbach Kabel GmbH (Produktbilder)

www.dvb-t2hd.de (Grafiken, etc.)